Nach Einbruch der Dunkelheit, bei Regen, Nebel oder in den frühen Morgenstunden reicht es nicht aus, gut zu sehen – man muss auch gesehen werden. Besonders im Herbst und Winter wird dies oft unterschätzt. Die Statistik des Bundesamts für Strassen zeigt zudem, dass die Monate September bis November zu den unfallreichsten Zeiten des Jahres zählen. Viele Risiken lassen sich mit einfachen Massnahmen reduzieren.
Die richtigen Massnahmen für Zweiräder
Velofahrende sowie Nutzerinnen und Nutzer von E-Trottinetts sollten besonders auf ihre Sichtbarkeit achten. Velos müssen vorne mit einem weissen und hinten mit einem roten Licht ausgerüstet sein, das bei Dunkelheit oder ungenügenden Sichtverhältnissen eingeschaltet werden muss. E-Bikes und E-Trottinetts müssen hingegen jederzeit mit eingeschaltetem Licht unterwegs sein. Reflektoren an Pedalen und Rädern sowie weitere reflektierende Elemente erhöhen die Sichtbarkeit zusätzlich.
Auch Fussgängerinnen und Fussgänger sind betroffen
Ob auf dem Zweirad oder zu Fuss, die Kleidung macht einen Unterschied: Dunkel gekleidete Personen sind erst aus rund 25 Metern erkennbar. Helle oder fluoreszierende Kleidung erhöht die Distanz auf etwa 40 Meter, reflektierende Elemente sogar auf bis zu 140 Meter. Bei Fussgänger*innen besteht besonders beim Überqueren der Strasse ausserhalb von Fussgängerstreifen oder auf schlecht beleuchteten Strassen ein erhöhtes Risiko. Reflektierende Elemente sind heute häufig bereits in Kinderrucksäcken und Jacken integriert – ein gutes Beispiel, dem auch Erwachsene folgen können. Denn wer sichtbar ist, trägt aktiv zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr bei.
Aus einer Meldung des TCS

