17. März 2026
Die Fachstelle Integration der Gemeinde Wittenbach ist seit 2026 definitiv etabliert. Mit Lisa Lanker hat die Stelle ein neues Gesicht erhalten.
Seit Januar 2026 ist Lisa Lanker die neue Integrationsbeauftragte der Gemeinde Wittenbach. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt von 2023 bis 2025 hat der Gemeinderat entschieden, die Stelle dauerhaft zu etablieren.

Integration lohnt sich

Die Fachstelle Integration ist eine zentrale Anlaufstelle für Menschen aus anderen Kulturen, die neu nach Wittenbach zugezogen sind. Zu den Hauptaufgaben gehören Begrüssungs- und Informationsgespräche. Dabei vermittelt Lisa Lanker wichtige Informationen über das Leben in der Gemeinde und im Land. Die Themen reichen von Wohnen und Arbeit über das Gesundheitssystem, die Kinderbetreuung bis hin zu Freizeitangeboten und Deutschkursen. „Die Idee ist, dass Migrantinnen über wichtige Aspekte des Zusammenlebens bei uns informiert sind und die Angebote in Wittenbach kennen. So können sie sich schneller einleben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das Verständnis der hiesigen Umgangsformen und Regeln soll helfen, Missverständnisse frühzeitig zu verhindern“, erklärt Lanker.

Gute Vernetzung

Deutschlehrpersonen, die beiden Kirchen, Spielgruppen, das Elki, Integrationslehrpersonen und weitere Akteure in der Gemeinde haben Berührungspunkte mit Integrationsthemen. In den ersten Arbeitswochen lag der Fokus für Lisa Lanker darum vor allem auf der Vernetzung. Sie machte sich mit verschiedenen Angeboten, Institutionen und Personen in der Gemeinde bekannt und stellte gleichzeitig das Angebot der Integrationsfachstelle vor. „Wenn diese Stellen von mir und meinem Angebot wissen, können sie Menschen bei Bedarf an mich verweisen“, sagt Lanker.

Organisatorische Anpassungen

Als Integrationsbeauftragte wirkt Lisa Lanker als Bindeglied zu Integrationsfragen in verschiedenen Bereichen. Viele Schnittstellen bestehen insbesondere zu Angeboten der Fachstelle Kind-Jugend-Familie. Aus diesem Grund wurde die Fachstelle Integration organisatorisch neu von den Sozialen Diensten zur Fachstelle Kind-Jugend-Familie verschoben und dort eingebunden. Ihr Büro befindet sich im Familienwerk – ebenfalls ein Angebot der Fachstelle Kind – Jugend - Familie. Dort führt sie auch die Begrüssungs- und Beratungsgespräche durch.

Bewährtes Angebot

Inhaltlich bleibt das Angebot im Grundsatz gleich wie in der Pilotphase:
Begrüssungs- und Informationsgespräche: Für Menschen mit Flüchtlingsstatus obligatorisch, für andere Zugezogene freiwillig.
Offene Sprechstunde: Niederschwellige Unterstützung bei kleineren Fragen oder Anliegen.
Beratungen: Vertiefte Unterstützung ausserhalb der Sprechstunde, bei Bedarf auch mit Dolmetscher.
Auch verschiedene Projekte werden vorerst weitergeführt. Dazu gehört beispielsweise die «SpazierZeit», bei der sich Migrantinnen und Einheimische zu gemeinsamen Spaziergängen treffen und miteinander ins Gespräch kommen.
Mit ihrer Arbeit trägt Lisa Lanker dazu bei, dass sich Zugezogene schneller orientieren und in Wittenbach einleben. „Oft geht es um kleine Dinge – etwa zu wissen, wo man Unterstützung findet oder wie etwas hier funktioniert. Das erleichtert den Alltag und fördert ein respektvolles Zusammenleben“, ist sie überzeugt.

Begegnungscafé

Donnerstag, 14.00 – 17.00 Uhr, im Familienwerk
Im Rahmen des Begegnungscafés findet auch die Offene Sprechstunde statt; jeweils zwischen 15.00 – 17.00 Uhr

Nächste Veranstaltungen

Impulslesung „Ich doch nicht!“ im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus in Zusammenarbeit mit Verein zeit-raum. 25. März, 19:30 Uhr, zeit-raum, weisses Schulhaus Dorf
Nationentreff in Zusammenarbeit mit der evangl. Kirche. 25. April, 15:30-19:30 Uhr, Kirchgemeindehaus Vogelherd